Gesundheitstipp 

Der Dalmatiner hat ein Urin-System, das unter Hunden einmalig ist, der Urin des Dalmatiners enthält Harnsäure, anstelle von Harnstoffen (Urea) oder Allentoin.

Purine werden also wie beim Menschen vom Körper selbst produziert.

Die Harnsäure ist gleichermaßen das physiologische Abbauprodukt der Purinkörper. Sie wird also einerseits dem Körper von außen in Form von Nahrung zugeführt, andererseits vom Körper selbst produziert. Werden nun zuviel Purine über die Nahrung zugeführt, versucht der Körper, seine eigene Produktion zu drosseln. Ist dies nicht in ausreichendem Maße möglich steigt die Produktion der Harnsäure auch über das gesunde Maß hinaus, d.h. die Nieren sondern die Harnsäure nicht mehr in der anfallenden Menge ab.

Es kommt zu ernsthaften Erkrankungen, weil Blasen- und Nierensteine (vereinzelt) aus dem Salz der Harnsäure gebildet werden. Größere Steine können sich in der Harnröhre festsetzen, kleinere Steine ("Kies") können mit dem Urin abgehen. Völlige Blockierung des Harntrakts durch Steine können sich fatal auswirken.

Eine dalmatinergerechte Ernährung sollte sich deshalb aus purinarmen Nahrungsbestandteilen zusammensetzen

  • frei von Purinen: zellose Nahrungsmittel wie Fette, Oele, Vitamine und Mineralstoffe
  • geringer Puringehalt: Ei, Milchprodukte, Kartoffel, Reis, Gemüse (keine Zwiebeln)
  • mittlerer Puringehalt: Fleisch, Leguminosen (Erbsen, Fisolen)
  • hoher Puringehalt: Fisch, Innereien, Zunge, Hefe

 

Purintabelle

 
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©Beatrix Zeisberg