Gesundheitstipp 

Magendrehung:

Eine Magendrehung ist ein absoluter Notfall, der schnellstens operativ vom Tierarzt behandelt werden muss!

Besonders "anfällig" sind Großhundrassen, was eventuell damit zusammenhängt, dass die meisten Hundebesitzer glauben, der Magen dieser Hunderassen sei proportional zur Körpergröße auch dem entsprechend groß und die Tagesfuttermenge passt in einer Portion rein. Hinzukommt, dass die Industrie Trockenfutter anbietet, welche bei Wasserzugabe auf die vier- bis fünffache Menge aufquellen.  Auch kleine Hunde können davon betroffen sein. Meist entstehen Magendrehungen durch herumtollen des Hundes nach großen, voluminösen Mahlzeiten. Dabei überschlägt sich der Magen um die Längsachse und schnürt sich dadurch selbst ab. Erkennen kann man eine Magendrehung daran, dass sich der Hund nach vorne beugt und versucht, sich zu erbrechen. Hierbei kommt jedoch nur Speichel zum Vorschein, da der Mageneingang abgeschnürt ist. Durch die im Magen entstehenden Verdauungsgase, die nicht mehr abtransportiert werden können, bläht sich der Magen auf. Der Hund erleidet eine Kreislaufschwäche und hat sehr starke Schmerzen. Es kommt ohne schnellstmöglichen operativen Eingriff immer zum Tod des Tieres, durch Kreislaufversagen, da Gefäße von Magen und Milz mit abgeschnürt werden und der aufgeblähte Magen Adern komprimiert und die Atmung einengen kann. Eine Magendrehung kann nur operativ behandelt werden. Vorher beim TA anrufen, damit er vorbereitet ist. Bei einer Magendrehung zählt jede Minute. 

Vorbeugend sollte man viele kleine Mahlzeiten füttern, statt wenige größere. Auch große Hunde füttert man besser 2x tägl. Trockenfutter sollte man vorher testen, indem man es mit Wasser aufquellen lässt, dabei sollte sich das Volumen maximal verdoppeln. Während und nach dem Fressen sollte der Hund unbedingt Ruhe haben.

 

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©Beatrix Zeisberg